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speedsailing Rund Skagen 2010

rund skagen rum buddel 28.05.2010

Die Rund Skagen Crew 2010: "Platt aber glücklich"

Donnerstag 26. Mai 2010, ca. 20.00 Uhr: nach dem Zieldurchgang des "Pantaenius Rund Skagen 2010" mit seinen 510 strapaziösen Meilen macht die "Glashäger" ex-Illbruck in Kiel-Schilksee fest. Die salzverkrustete Crew (Durchschnittsalter 30 Jahre) freut sich auf eine warme Dusche plus "richtiges" Essen im Kieler Yachtclub. Nach längerer Suche im sturmzerzausten Schiff wird doch noch die nach diesem Rennen bestens durchgeschüttelte Buddel Skagen Rum gefunden und sofort geköpft.

"Platt aber glücklich" - die speedsailing Rund-Skagen-Crew blickt hier nochmal auf ein einzigartiges Segelevent zurück...

(Sortierung von jung nach alt)

(fotos speedsailing)

rund skagen lorenz [LGA]

Lorenz Gaedke  |  20  |  Wachführer

Rund Skagen 2010 - beeindruckend, atemberaubend, einprägsam, einfach geil. Starker Wind und Riesenwellen zu Beginn - Flaute kurz vorm Ziel. Surreale Städte und Busse in den Wellen - echte Tümmler kurz vor Kiel. Karibikblaues Wasser in der Nordsee - gefühlte Temperaturen wie in den Alpen.

Kurzum eine anstrengende Herausforderung, ganz klar, aber fragte mich jemand, ob ich morgen die gleiche Strecke segeln wolle - ich würde keinen Moment zögern. ...

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rund skagen olli [OFR]

Oliver Freiheit  |  22

Rund Skagen war wieder eine Erfahrung wert. Von viel Wind auf der Nordsee mit hohen Wellen bis Flaute und Strom kurz vor Kiel konnte man alles erleben.

Durch diese Ereignisse wurden wir nicht nur als Team zusammengeschweißt, sondern auch unsere Fähigkeiten im Umgang mit diesen außergewöhnlichen Booten erweitert.

Wir haben die nicht ganz einfachen Bedingungen optimal gemeistert und wurden mit einem verdienten zweiten Platz im Ziel belohnt. ...

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rund skagen paule [PBL]

Paul Blaschke  |  25  |  Bordarzt

Unsere Crew agierte wie ein Schweizer Uhrwerk miteinander: Zahnrad in Zahnrad und dieses Uhrwerk lief rund - Rund Skagen (ha ha) und das richtig schnell. Die Wellen, der Wind und die Temperaturen zeigten sich als direkte Gegner für jeden Einzelnen von uns, da unsere eigentlichen Konkurenten nach kurzer Zeit achteraus nicht mehr zu sehen waren. Wir und unsere "Ille" waren nur durch Hexerei zu besiegen.

Einen Großen Dank an unseren Skipper, die Crew und an alle die an uns geglaubt haben.

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rund skagen matze [MPF]

Mathias Pfabe  |  28  |  Wachführer

Das Wetterbriefing auf Helgoland verhieß nichts gutes - Skipper und Crew haben erstmal ernst geschaut, um dann festzustellen, dass wir auf dem optimalen Schiff für diese anspruchsvollen Bedingungen sitzen.

Vor Skagen dann bei super Sonnenschein, kräftigem Wind und diesen riesen Wellen hat mich einmal mehr die Performance der "Ille" begeistert und mir ein Lächeln auf die Lippen gezaubert (trotz zwischenzeitlicher Übelkeit).

Ein unvergessliches Erlebnis, vor allem bedingt durch das Vertrauen in die super Crew und das top vorbereitete Material....

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rund skagen roli [RHU]

Roland Huhn  |  29  |  Wachführer

Vor allem die Höhe der Nordseewellen war eine wahre Grenzerfahrung. Als Offshore-Ingenieur hantiere ich zwar auch mit Wellenhöhen von über 10 Metern Höhe und den entsprechenden Windgeschwindigkeiten (z.B. zur Analyse der Belastung von Offshorebauwerken), aber solche Bedingungen auch mal live zu erleben, ist doch noch mal ein ganz anderer Schnack. Dass die daraus entstehenden Kräfte und Beanspruchungen sowohl von der "Ille" als auch von uns als Crew so gut weggesteckt wurden, ist doch immer wieder erstaunlich.

Als es mir nach der ersten Nacht eine Zeitlang richtig dreckig ging (so ca. 1,5 Stunden) - wegen Schlafmangel, Hungerast, Dehydrierung und allgemeinem Unwohlsein, war ich überrascht wie schnell die Kraft zurückkehrt, wenn man vom Skipper mit den richtigen Worten wieder motiviert wird (ich sach nur "HEXEN-JAGD"). Ok, der Schokoriegel den ich mir rein gezwängt habe, hat wohl auch sein Teil dazu beigetragen.

Auf jeden Fall will ich trotz dieser Strapazen keine Sekunde dieses Trips missen und freue mich schon auf die nächste Regatta mit den speedsailing-Jungs. Ich bin froh und stolz, ein Teil dieser Crew zu sein...!

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rund skagen daniel [DWE]

Daniel Wehden  |  31

Durchgehalten: 24h lang angekündigter Wind und Welle, Kälte und Wasser überall (Danke an den Erfinder des atmungsaktiven Trockenanzugs), wenig bis kein Schlaf. Seekrankheit verhindert zeitweise den Genuss des Abreitens der türkisfarbenen Riesenwellen.

Dann gefühlte sechs Vorsegelwechsel innerhalb einer Stunde; die körperliche Belastungsgrenze ist erreicht - teilweise überschritten. ...

Alles in allem ein wunderbares Schauspiel in fünf Akten; eine Erfahrung die ich um keinen Preis der Welt missen möchte. Danke an alle, die dieses Event möglich gemacht haben! Segeln fetzt!

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rund skagen huhnchen [MH]

Matthias Huhn  |  32  |  Skipper

Geil, Geil, Geil!!! Schiff, Wetter und Crew passten für eine Rekordfahrt. Für jeden einzelnen war's 'ne riesen Erfahrung - sowohl seglerisch als auch was die Überwindung des inneren Schweinehundes angeht. Man gut, dass wir die Überlebensanzüge dabei hatten! Cool auch wie wir medial aufgestellt waren (Bug- und Heckkamera) - jede Menge Fotos und Filme warten auf Sichtung!

Und dann: mal eben so sechs Stunden lang mit 15-20 kn dahinzuzischen war schon ein irres Gefühl! Ich denke, wir hatten sogar noch Reserven. Hier und da hätten wir schneller sein können; vor allem die Segelwechsel bieten noch reichlich Potenzial. 

Auf jeden Fall würde ich mit Euch allen jederzeit die selbe Tour wieder machen!

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rund skagen christian [CHA]

Christian Handsche  |  33

48 Stunden unter Vollstrom, ohne Hunger ohne Durst, einerseits kämpfend gegen Kälte, Nässe und Übermüdung, dennoch voller Euphorie und Freude bei dieser besonderen Regatta, mit dieser historischen Yacht, mit dieser Crew und den gigantischen Wetterbedingungen segeln zu dürfen.

In jeder Sekunde hatte ich Vertrauen in den Skipper, in die Illbruck und in die Mannschaft. Als zweite Yacht durchs Ziel in dieser Zeit: einfach nur WAHNSINN!

Ein einzigartiges Erlebnis für mich... Danke Speedsailing!!!

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rund skagen jaylue [JLÜ]

Jan Lüneburg  |  36

Es war der Hammer!!! Keine Ahnung, was ich mir vorher vorgestellt hatte, aber es wurde bei weitem übertroffen. ...

Kotzen bei 5 m Welle aus dem Heck ist eine Erfahrung, die jeder mal machen sollte und ohne Pille geht beim nächsten Mal nichts. Die spannendsten Momente waren sicherlich der Anblick der türkisen Monsterwellen (als ich es mal an Deck geschafft habe - frag mich nicht nach Zeit und Ort, sowas gab's da nicht für mich) ...

Was hab ich aus diesem Törn mitgenommen? 1.) um Hochseefest zu werden, muss ich sowas öfter machen. 2.) meine Stiefel waren sch..., mit kalten Füssen kann ich nicht denken. 3.) wenn ich das nächste mal kotze, schnall ich mich an.

Nachtrag 28.05.: So, jetzt ist es amtlich, die 10. Rippe ist gebrochen. Was hab ich noch gelernt? Mit gebrochener Rippe übers Deck hüpfen - das fetzt nicht.

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rund skagen chriggel [CHE]

Christian Heermann  |  40  |  Navigator

Vielen Dank nochmal für den unvergesslichen Törn! Die Fotos sind ja jetzt schon der Hammer! Ich war völlig begeistert vom Steuern in diesen gewaltigen Brechern – das Schiff lief wie auf Schienen und es hat einen Heidenspaß gemacht, dem Teufel ein Ohr abzusegeln - nächstes Mal spendier ich einen A6 zum Zersägen...

Ist schon sehr beruhigend, wenn man weiß, dass das Schiff hält… Herzliche Grüße an alle, Chriggel

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rund skagen maddin [MK]

Martin Kringel  |  40  |  Co-Skipper  |  "Bordältester"

Mein letztes Spuckerlebnis lag fast 20 Jahre zurück. Aber bei dieser ungezogenen Welle wollte das Salami-Brötchen mit Käse nach den alten Nudeln vom Vortag einfach nicht drinbleiben, so kalt war mir... 

Das oberstes Ziel der Mission bestand darin, bei aller Sportivität nix kaputt zu machen (das ist bei uns dann immer gleich so teuer). Für eine hochmotivierte Crew oft kein ganz einfacher Spagat - aber: Auftrag erfüllt!

Hammer Tour - Spitzen Team - Danke Leute!

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