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allgemeine reise- und geschäftsbedingungen

abenteuer

1.


Ich erkenne die mündlich, fernmündlich oder schriftlich gestellte Anmeldung zu einem Segeltörn an Bord der
von der Fa. Speedsailing gecharterten oder vermittelten Yacht oder einer jeweils gleichwertigen Yacht als verbindlich an.

2.


Der Vercharterer (Fa. speedsailing) verchartert dem Charterer und dessen Gästen (Teilnehmer) die Yacht mit Skipper und Mannschaft (bestehend aus mindestens zwei segelerfahrenen Personen) für den vertraglich vereinbarten Segeltörn und stellt Segelbekleidung (ohne Segelschuhe) und Sicherheitsausrüstung zur Verfügung. Die Yacht ist bei Törnbeginn in seeklarem, sauberen Zustand mit gefüllten Treibstoff- und Wassertanks sowie mit einer für das vereinbarte Fahrtgebiet üblichen Sicherheitsausstattung ausgerüstet.

3.


Jeder Törn versteht sich als gemeinschaftliche Handlung aller Beteiligten. Alle Teilnehmer nehmen eigenverantwortlich und auf eigenes Risiko an diesem Törn teil und bilden gemeinsam eine Crew unter Leitung des Skippers der Fa. Speedsailing. Der Törnteilnehmer versichert, dass er organisch gesund und den Anforderungen eines Segeltörns gewachsen ist, nicht an einer ansteckenden Krankheit leidet und mind. zwanzig Minuten in tiefem Wasser schwimmen kann.

4.


Die Mitnahme von mehr als 12 Teilnehmern zuzüglich zur Mannschaft, von Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren und/oder Tieren auf den Törn ist nicht möglich und berechtigt den Skipper zur Weigerung, den Törn anzutreten.

5.


Den Anordnungen des Bordpersonals ist in jedem Fall Folge zu leisten, um die Sicherheit und damit den reibungslosen Verlauf des Segeltörns zu gewährleisten. Alle Teilnehmer sind zur Einhaltung der Bordordnung verpflichtet. Das Rauchen unter Deck ist strengstens verboten.

6.


Die Segelyacht ist haftpflicht- und kaskoversichert. Eine Unfallversicherung für die an Bord befindlichen Personen besteht nicht. Der Veranstalter haftet im Rahmen der Haftpflichtversicherung. Haftung persönlichen Eigentums sowie Sach-, Personen- und Vermögensschäden werden nicht übernommen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Schäden, die unter Einfluss von Alkohol und/oder Drogen verursacht werden, ausschließlich zu Lasten des Verursachers gehen.

7.


An Bord besteht aus Sicherheitsgründen striktes Alkohol- und Drogenverbot. Der Skipper ist berechtigt, Personen, die aus seiner Sicht alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss stehend wirken oder Gewalt gegen Sachen oder Personen ausüben, den Zutritt zum Schiff zu verweigern bzw. vor oder während des Törns von Bord der Yacht zu verweisen. Die Entscheidung ist unanfechtbar und berechtigt den Charterer nicht zu Schadenersatz.

8.


Personen- und Sachschäden, die gewalt- oder alkoholbedingt bzw. unter Einfluss von Drogen verursacht werden, gehen ausschließlich zu Lasten des Verursachers. Sollte der Verursacher nicht leistungswillig oder leistungsfähig sein, verpflichtet sich der Charterer unabhängig von der Dauer einer endgültigen zivilrechtlichen Feststellung der Verursachung zur vorläufigen Regulierung eines eingetretenen Schadens gegenüber dem Vercharterer spätestens binnen eines Monats nach Zugang der Schadenanzeige des Vercharterers bis zur nachträglichen Feststellung der Schadenszurechnung und endgültigen Regulierung derselben.

9.


Der Charterer ist verpflichtet, dem Vercharterer etwaige aus seiner Sicht unzureichende Sicherheitsausrüstungen, -mängel, Unregelmäßigkeiten und sonstige Mängel unverzüglich anzuzeigen, um dem Vercharterer eine Nachrüstung oder Schadenbeseitigung bzw. Abhilfe vor Fahrtantritt oder während des Törns zu ermöglichen. Die Anzeige muss gegenüber dem Vercharterer, dem Skipper oder einer vom Vercharterer hierfür benannten Person erfolgen.

10.


Die Anzahlung beträgt grundsätzlich 30% des Brutto-Charterpreises. Sie wird mit der Anmeldung fällig. Der Restbetrag für den Törn ist spätestens 30 Tage vor Reiseantritt zu zahlen.

11.


Der Vercharterer ist berechtigt, die Erbringung der Leistung und Nutzung der Yacht vom vollständigen Ausgleich des Charterpreises vor Beginn des Törns abhängig zu machen. Er ist daher berechtigt, die Nutzung der Yacht und den Beginn des Törns zu verweigern, sollte ein Teilbetrag des Charterpreises vor Törnbeginn noch ausstehen.

12.


Der Charterer kann jederzeit von der Reise zurücktreten. Die Rücktrittserklärung muss schriftlich beim Vercharterer erfolgen. Es gilt das Eingangsdatum beim Vercharterer. Der Charterer kann einen Ersatzteilnehmer benennen. Wenn er dies nicht tut und die Rücktrittserklärung früher als 30 Tage vor Törnbeginn beim Vercharterer eingeht, wird die Anzahlung (bei Rücktritt innerhalb von 30 Tagen die gesamte Chartergebühr) solange als Sicherheit einbehalten, bis es dem Vercharterer gelingt, die Yacht für den entsprechenden Zeitraum anderweitig zu verchartern und der Ersatzteilnehmer den vollen Charterpreis gezahlt hat. Sobald dies der Fall ist, wird die Anzahlung bzw. die Gesamtcharter abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 90,- EUR erstattet. Wenn dem Vercharterer die Weitervercharterung nicht gelingt, verfallen die geleisteten Zahlungen. Dem Reiseteilnehmer wird ausdrücklich der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung empfohlen.

13.


Der Vercharterer ist jederzeit berechtigt, für den Törn an Stelle der von der Fa. Speedsailing gecharterten oder vermittelten Yacht eine andere gleichwertige Segelyacht zu den vereinbarten Konditionen zur Verfügung zu stellen.

14.


Sollte die Yacht vom Vercharterer nicht rechtzeitig zu Beginn des vereinbarten Törns zur Verfügung gestellt werden können, so hat der Charterer das Recht, eine angemessene Frist zur Lösung des Problems zu benennen mit der Erklärung, dass er die Annahme der Leistung nach Ablauf der Frist ablehnt und dann vom Vertrag zurücktritt. Die "angemessene Frist" richtet sich nach dem jeweiligen Einzelfall und beträgt bei regelmäßigen Umständen 3 Stunden. Bei Ablauf der Frist hat der Charterer Anspruch auf Erstattung des Charterpreises abzüglich der Bearbeitungsgebühr. Schäden an Yacht und/oder Ausrüstung, welche die Seetüchtigkeit der Yacht nicht beeinträchtigen und die Nutzung der Yacht weiterhin ermöglichen, berechtigen nicht zum Rücktritt. Dies gilt insbesondere, wenn der Vercharterer dem Charterer ersatzweise eine andere vergleichbarer Yacht ganz oder vorübergehend zur Verfügung stellt.

15.


Sollte der Törn aufgrund höherer Gewalt, Starkwind oder Unwetter nicht begonnen werden können, so bietet der Vercharterer dem Charterer einen Ersatztermin zur Durchführung des Törns an. Eine Erstattung des Charterpreises unter Abzug der Bearbeitungsgebühr erfolgt nur, wenn vom Vercharterer kein Ersatztermin angeboten werden kann. Weitere Ersatzansprüche gegen den Vercharterer sind in jedem Fall ausgeschlossen.

16.


Der Vercharterer haftet nicht für teilnehmerverschuldete Verspätungen oder für den teilnehmerverschuldeten Ausfall der Reise. Bei Starkwind, Sturm oder anderen Notlagen ist der Skipper gehalten, zur Sicherheit des Schiffes, seiner Mannschaft und der Chartergäste alle erdenklichen Maßnahmen zu ergreifen, wie z.B. einen Schutzhafen anzulaufen.

17.


Bei Unglücksfällen, Verlusten oder sonstigen Unregelmäßigkeiten durch Wetterlagen oder höhere Gewalt ist die Schiffsführung von einem Regressanspruch ausgeschlossen, sofern nicht dem Skipper oder einem seiner Erfüllungsgehilfen grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen wird.

18.


Bei Abbruch des Törns durch den Skipper aus Gründen, die der Charterer oder ein anderer Teilnehmer zu vertreten hat ebenso wie bei Rücktritt des Charterers während des Törns erfolgt keine Rückerstattung des Charterpreises.

19.


Etwaige Regressansprüche des Charterers oder seiner Teilnehmer, die sich gegen den Vercharterer richten, sowie sonstige Reklamationen müssen unmittelbar, spätestens aber nach Rückkehr in den Ausgangshafen bzw. bei Erreichen des vereinbarten Zielhafens schriftlich bekannt gegeben oder gemeinsam protokolliert werden. Ansonsten müssen sie spätestens 14 Tage nach Rückkehr/Ankunft der Yacht per Einschreiben schriftlich gegenüber dem Vercharterer unter dessen im Vertrag benannter Anschrift zugehen und erhoben werden. Etwaiger Schadenersatz durch den Vercharterer beschränkt sich auf maximal den doppelten im Vertrag festgelegten Charterpreis.

20.


Eine Haftung für lediglich vermittelte Leistungen wird ausdrücklich ausgeschlossen.

21.


Bei allen Ausflügen, Landgängen und Sportveranstaltungen beteiligen sich die Teilnehmer auf eigene Gefahr.

22.


Für die Einhaltung der Pass-, Zoll-, und Impfbestimmungen ist der Reiseteilnehmer selbst verantwortlich. Kosten, die aus Nichtbeachtung entstehen, gehen zu Lasten des Reiseteilnehmers.

23.


Ein zusätzliches so genanntes "daybranding" der Schiffe bzw. das Anbringen von Flaggen, Bannern o. ä. Werbemitteln von Firmen, die keinen direkten Sponsoring- oder Partnerschaftsvertrag mit speedsailing geschlossen haben, ist nicht gestattet. Falls ein derartiges "daybranding" erforderlich wird, ist dies mit speedsailing gesondert zu verhandeln. Zudem darf in keinem Falle eine Beeinträchtigung der durch speedsailing vertraglich gebundenen Sponsoren und Partner erfolgen oder verlangt werden.

24.


Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Die Parteien verpflichten sich, anstelle der unwirksamen Bestimmung eine wirksame Bestimmung zu vereinbaren, die dem von beiden Parteien gewollten Sinn und Zweck am nächsten kommt, das Gleiche gilt im Fall einer Lücke. ("Salvatorische Klausel")

25.


Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag, auch über seine Wirksamkeit im Ganzen oder in Teilen, ist für alle Parteien Rostock. Änderungen oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform.
 
Rostock, im Januar 2017

speedsailing
Sailution Marketing & Event Verwaltungsgesellschaft mbH